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Teichheizung – für gleichmäßige Temperaturen im Teich

Koi und auch andere Fische in einem Teich können ohne Probleme einen kalten, langen Winter in einem tiefen Teich überstehen. Aus verschiedenen Gründen empfiehlt es sich dennoch, eine Teichheizung im Teich zu installieren. Dies empfiehlt sich bei einem zu flachen Teich, bei dem sich die Fische im Winter nicht tief genug auf den Grund zurückziehen können. Mit einem Teichheizer können den Koi das ganzen Jahr über gleichbleibende Temperaturen angeboten werden und bei einem Schwimmteich kann durch eine Heizung bereits im Frühjahr gebadet werden. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass es einige Kosten verursacht, den Teich auf gleichbleibender Temperatur zu halten. 

Verschiedene Möglichkeiten der Teichheizung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Teich zu beheizen. Kurz sollen die gängigsten Varianten vorgestellt werden.
Anschluss an die Zentralheizung
Wie es schon sagt, wird hier eine Verbindung mit der Zentralheizung hergestellt. Am besten lässt sich dies bewerkstelligen, wenn bereits bei der Planung des Hausbaus bekannt ist, dass ein Teich folgen wird und die Verbindung bereits hergestellt wird. Ein Teil des Warmwassers aus dem Hauskreislauf wird in Teich umgeleitet. Hinterm Filter ist ein Wärmetauscher angeschlossen, welcher die Energie an das zurücklaufende Wasser aus dem Teichfilter abgibt.


Solarbetriebene Heizung 
Eine solarbetriebene Heizung ist eine weitere Möglichkeit, um einen Teich zu beheizen. Bei dieser Variante muss jedoch die Teichoberfläche isoliert werden. Hierfür eignen sich Teichfolien sowie TE-Bälle. Die Funktion einer solchen Heizung ist jedoch bei schlechtem Wetter eingeschränkt, so dass eine solarbetriebene Heizung nur eine Ergänzung zu weiteren Teichheizern sein kann.


Elektrische Wärmepumpe
Die elektrische Wärmepumpe wird parallel zum Teichfilter und zur Pumpe installiert. Hierbei handelt es sich um eine einfache Möglichkeit, einen Teich nachzurüsten, wenn doch eine gleichmäßige Temperatur erwünscht wird. Speziell für Schwimmteiche eignet sich diese Wärmepumpe, da sie die Badesaison verlängert. Hierbei handelt es sich um eine sehr energieeffiziente Methode, da nur 20 Prozent der benötigten Energie aus dem Strom bezogen werden. Die restlichen 80 Prozent werden durch die Luft bezogen. Umgerechnet bedeutet dies, dass 1 KW Strom bis zu 5 KW Wärme erzeugen können. Dies ist eine umweltschonende Variante. Mit einer Wärmepumpe können nicht nur Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten abgefangen werden, sondern auch tageszeitliche Schwankungen. Damit kann dem Koi eine konstante Wassertemperatur angeboten werden.


Heizbänder
Ist eine Beheizung des Teiches geplant, können beim Teichbau Heizbänder auf dem Boden verlegt werden. Diese stellen keinerlei Gefahr für die Lebewesen im Teich dar. Die Heizbänder können sehr leicht installiert werden und lassen sich durch ein Thermostat regeln. Durch ihre schwarze Farbe fallen sie auf dem Teichgrund nicht auf.


Heizstäbe
Für eisfreie Teichoberflächen sind Heizstäbe das Mittel der Wahl. Diese ermöglichen jedoch keinen aufgewärmten Teich, sondern sorgen nur dafür, dass die Oberfläche nicht komplett zufriert und somit ein Gasaustausch auch im Winter gewährleistet ist. 

Welche Temperaturen sollte ein beheizter Teich haben?

Zu Beginn ist ganz wichtig zu erwähnen, dass mit einer Teichheizung keine großen Temperaturschwankungen verursacht werden sollten, weil dies die Tiere stresst. Es sollte eher darauf geachtet werden, dass gleichmäßige Temperaturen bestehen. Für einen eisfreien Teich, in dem der Filter den Winter über durchläuft reichen Temperaturen von 4 bis 6° Celsius. Auch dann ziehen sich die Fische auf den Grund zurück. Ist der Teich jedoch nicht tief genug, so dass die Fische in keine Winterstarre fallen können, müssen die Temperaturen 12° Celsius betragen. Temperaturen darunter wären zu niedrig. Die Fische würden normal fressen, aber diese Nahrung nur sehr schwer verdauen können. Dadurch werden die Tiere anfällig. Dies hängt damit zusammen, dass die Tiere von den äußeren Temperaturen beeinflusst werden. Je kälter es ist, umso langsamer arbeitet der Verdauungstrakt der Tiere.
Manche Koi Besitzer möchten, dass ihre Tiere das ganze Jahr über durchwachsen, um sich zu prachtvollen Exemplaren zu entwickeln. Dafür brauchen sie durchgängig Temperaturen über 16° Celsius. Damit nicht zu viel Wärme über die Außenwände in das umgebende Erdreich verloren geht, bedürfen solche Teiche einer sehr guten Isolierung.   

Isolierung des Teiches

Es ist egal, mit welcher Variante ein Teich beheizt wird. Bei allen Varianten ist es wichtig, den Wärmeverlust über die Wasseroberfläche einzudämmen. Sehr viel Wärme geht über diese große Oberfläche verloren und lässt den Energieverbrauch ins Unermessliche steigen. Daher sollte die Teichoberfläche isoliert werden. Über den Teich kann Noppenfolie gelegt werden. Diese reduziert die Wärmeverluste um bis zu 70 Prozent. Die Folie lässt Licht hindurch, so dass sie keinen Einfluss auf das Tag/ Nacht-Verhalten der Fische hat. Im Sommer lässt sie sich zusammenrollen und sehr gut lagern. Sie lässt auch kein UV-Licht hindurch, so dass mit steigenden Temperaturen kein Algenwachstum begünstigt wird. Etwas teurer sind hingegen PE-Bälle, die sich auch umständlicher im Sommer lagern lassen. Diese Bälle lassen ebenfalls kein UV-Licht hindurch. Sie bedecken den Teich zu 90 Prozent und garantieren weiterhin einen Gasaustausch ohne Wärmeverluste. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Teich zu beheizen. Vor einer Anschaffung, die sich stark in den Kosten voneinander unterscheiden, sollte sich jeder bewusstmachen, was erreicht werden soll und was es kosten darf. Passend zu den Bedürfnissen kann im Teich eine Teichheizung installiert werden.

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