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Koi - Können Kois im Gartenteich gezüchtet werden?

Koi sind faszinierende Fische im Gartenteich. Eventuell kommt der Wunsch auf, selbst Koi zu züchten. Vorneweg sei gesagt, dass die Aufzucht von Koi im Gartenteich nicht einfach ist. Wer dies vorhat, benötigt einen sehr großen Teich mit einem Volumen von 15000 Liter sowie einer Tiefe von 2 Metern. Diese Größe gewährleistet, dass sich die Koi ausreichend bewegen und sicher überwintern können. Die Bedingungen müssen optimal sein, wie gute Wasserwerte und die richtige Wassertemperatur. Zudem benötigt es Geduld und Fingerspitzengefühl, um sich an Nachwuchs zu erfreuen. Nachfolgend gibt es einen kleinen Überblick über die Koi-Zucht.

Richtiges Koi Futter für die Gesundheit

Die Kois sind sehr sensible Tiere, die hohe Anforderungen an den Gartenteich, ihr Futter sowie ihre Pflege stellen. Nur wenn sich der Koi rundum wohl fühlt, keinen Stress hat und gesund ist, ist eine erfolgreiche Zucht möglich. Einen großen Beitrag zum gesunden Koi leistet das Koifutter. Es versorgt die Tiere mit benötigten Mineralien und Vitaminen. Neben dem richtigen Futter ist auch die richtige Fütterung wichtig -> Ratgeber:  Die richtige Ernährung für Ihren Koi
Die richtige Fütterung unterstützt den Koi in seinem Wachstum, ist für die Ausbildung der Farbe wichtig und stärkt das Immunsystem. 

Konstante Wassertemperatur

Kois mögen eine konstante Wassertemperatur. Im Gartenteich sind sie natürlich den Jahreszeiten unterworfen, was für sie kein Problem darstellt. Nur abrupte Sprünge verkraften sie nicht so gut. Sie kommen eher mit sanften Übergängen klar. Wer also Koi züchten möchte, sollte dafür sorgen, dass gleichmäßige Wassertemperaturen im Teich vorhanden sind. Vor allem im Winter sollte die Temperatur konstant bei 5 Grad gehalten werden, was mit einer Teichheizung möglich ist. 

Ablaichmöglichkeiten

Egal, ob ihr ernsthaft züchten möchtet oder nicht – das Weibchen wird jedes Jahr Eier bilden und benötigt daher eine Möglichkeit, diese abzulaichen. Erkennbar wird dies an einem geschwollenen Bauch. Um abzulaichen, benötigen die Weibchen eine Wassertemperatur von rund 20 Grad. Der Mai ist meistens der Monat, wo es zur Eierbildung und Ablaichen kommt. Daher ist es wichtig, dem Weibchen diese Bedingungen zu schaffen. Kann das Weibchen die Eier nicht ablaichen, verhärten sich diese. Sie werden nicht im Bauch abgebaut. Diese Verhärtungen können zu schweren Erkrankungen der Koi führen. Zum Ablaichen hilft sogenanntes Laichkraut oder auch Laichbürsten, an dem die Weibchen die Eier abstreifen.

Geschlechtsreife der Koi

Während die Männchen bereits mit 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif sein können, ist es bei den Weibchen erst mit 3 bis 4 Jahren so weit. Laicht ein Weibchen das erste Mal ab, sollten diese Eier nicht bebrütet werden, da sie häufig keine gute Qualität besitzen.
Wenn das Weibchen laichbereit ist, schwimmt es durch das Wasser und gibt die Eier stoßweise ab. Auch das Männchen bedrängt die Weibchen zur Eiablage. Pro Kilogramm Körpergewicht laichen die Weibchen rund 100.000 Eier ab. Diese setzen sich dann im Laichkraut fest. Der Laich besteht aus langen, gelblich-weißen Schnüren, in denen sich die stecknadelkopfgroßen Eier befinden
. Danach schwimmt das Männchen darüber und gibt seinen Samen ab. Bereits nach 15 Minuten können Veränderungen an den Eiern festgestellt werden, welche aufquellen. Es dauert nur wenige Tage, bis die wenige mm großen Fischlarven schlüpfen. Sie schwimmen sofort an die Wasseroberfläche, um mit Sauerstoff ihren Schwimmsack zu füllen. Bei einem aufgebrauchten Dottersack bis zu zwei Drittel beginnt die Zufütterung der kleinen Fische. 

Empfehlung für erfolgreiche Koi Nachkommen

Die große Eiablage kann die Wasserwerte negativ beeinflussen. Zudem beginnt direkt nach der Eiablage der Kannibalismus, denn die Koi machen sich über diesen Leckerbissen her. Daher empfiehlt es sich, den Laich aus dem Teich zu sammeln und in ein Laichbecken zu geben. Bleibt der Laich im Teich, sollte dieser unbedingt zusätzlich belüftet werden, damit allen Fischen im Teich genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Zudem werden genügend Versteckmöglichkeiten benötigt, damit sich die Jungtiere verstecken können.
Und am Ende muss auch ein wenig von der Illusion genommen werden, dass aus schönen Elterntieren auch direkt schöne Spitzenkois herauskommen. Hinter den Spitzenkois steckt sehr viel Feingefühl, ein Blick für kleine Feinheiten. Sollte es dennoch ein Jungfisch schaffen, im Teich heranzuwachsen, dann könnt ihr euch freuen.
Dies stellt nur einen kleinen Einblick dar, um die Schwierigkeiten einer Nachzucht darzustellen. 

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