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Algen im Gartenteich

Algen kommen als natürliche Mikroorganismen im Gartenteich vor und sind Bestandteil des biologischen Systems. Nehmen diese während einer Algenblüte jedoch explosionsartig zu, können sie zum Problem für den Teich werden. 

Kleine, grüne Algen befinden sich auf dem Teichgrund, wachsen auf Steinen und Pflanzen. Sie sind in jedem Gartenteich zu finden. Einen Teich ohne Algen gibt es nicht. Besonders im Frühjahr, wenn der Teich neu erwacht, kann es durch zu viele Nährstoffe im Wasser und der plötzlich gestiegenen Sonneneinstrahlung mit Erwärmung des Wassers zu einer Algenblüte kommen. Diese muss sofort eingedämmt werden, damit das biologische Gleichgewicht im Teich  nicht kippt.   

Welche Algen gibt es im Gartenteich?

Ganz verschiedene Algenarten kommen im Wasser vor. Sie wachsen auf den Oberflächen, am Teichgrund oder schweben frei durch das Wasser. Bei normalen Nährstoffkonzentrationen im Wasser existieren sie im friedlichen Miteinander mit den Pflanzen und Lebewesen. Dann verursachen sie keine Probleme. 

Die Grünalge ist die häufigste Algenart im Teich. Sie gelten als Zeichen für einen gesunden Teich. Sie befinden sich als einzellige Schwebeteilchen im Wasser und benötigen Licht für ihr Wachstum. Bei starker Sonneneinstrahlung und einem Überangebot an Nährstoffen können sie den Teich jedoch recht schnell in einen grünen Sumpf verwandeln.

Fadenalgen zählen ebenfalls zu den Grünalgen, sind jedoch keine einzelligen Schwebealgen. Sie bilden aber bis zu 20 cm lange Fäden, daher auch ihr Name. Sie schwimmen im Wasser und setzen sich auf den Oberflächen fest. Schon bei niedrigen Temperaturen beginnen sie zu wachsen und sind daher sehr oft im Frühjahr im Teich anzutreffen. Sie können den Teich schnell überwachsen, wenn die Teichtechnik noch nicht arbeitet. Bei Nährstoffüberangebot können sie dicke Teppiche aus langen, grünen Fäden bilden und sich spinnennetzartig verteilen. 

Schwebealgen sind ebenfalls ein natürlicher Bestandteil eines jeden Teiches und gelten als Nahrungsquelle für verschiedene Lebewesen am und im Wasser. Durch Photosynthese bilden sie Sauerstoff, welcher für andere Stoffwechselprozesse im Teich notwendig ist. Gerät die Anzahl aus dem Gleichgewicht, kann sich ein dicker, grüner Teppich auf der Wasseroberfläche bilden. Untere Schichten bekommen keinen Sauerstoff mehr zugeführt und Pflanzen und Lebewesen ersticken. 

Blaualgen oder auch Cyanobakterien genannt sind im eigentlichen Sinne keine Algen, sondern Bakterien. Aber sie gleichen den Algen. Bei einem erhöhten Nährstoffangebot im Teich speziell erhöhten Nitratwerten beginnen sie sich explosionsartig zu vermehren. Die Blaualgen bilden schmierige, grün-bläuliche Teppiche auf den Oberflächen. Dieser Schmierfilm ist sehr unansehnlich. Die bläuliche Farbe kommt von einem Farbstoff, dem Phycocyanin, welchen die Cyanobakterien enthalten.  Große Mengen dieser Algen möchte niemand in seinem Teich haben. Blaualgen sind nicht immer ungefährlich, da sie Toxine bilden, welche für die Lebewesen im Teich tödlich sein können. Daher werden bei Blaualgenbefall im Sommer auch Badeseen gesperrt. 

Wie kann es zu einer Algenblüte kommen?

Wenn ein Überangebot an Nährstoffen im Teich besteht, die Temperaturen steigen und viel Sonne scheint, kann es zu einem explosionsartigen Algenwachstum, einer Algenblüte, kommen. Das vormals klare Wasser verwandelt sich in eine grüne Brühe und Algenteppiche lassen sich mit der Hand aus dem Wasser fischen.
Vor allem im Frühjahr, wenn der Teich wieder erwacht, kann es zu einem erhöhten Nährstoffangebot im Teich kommen. Im Winter ruhten die Vorgänge im Teich. Mit dem Steigen der Temperaturen kommen die Stoffwechselprozesse wieder in Gang. Abgefaulte Pflanzenteile und Teichschlamm werden zersetzt, Nährstoffe werden ins Wasser abgegeben. Zudem sind die Pflanzen zu Beginn der Gartensaison noch keine Konkurrenten um die Nährstoffe. Der Teichfilter ist noch nicht wieder im Teich installiert und kann die schwebenden Algenteilchen aus dem Wasser herausfiltern.
Doch nicht nur im Frühjahr kann eine Algenblüte entstehen. Wichtig für das Algenwachstum ist der Phosphat-Gehalt im Wasser. Steigt dieser auf über 0,035 Milligramm pro Liter, steigt auch das Nährstoffangebot für die Algen. Die wichtigste Phosphatquelle im Wasser ist überschüssiges Futter sowie Fischkot. 

 Oase TV – wie entsteht ein übermäßiges Algenwachstum 

Weitere Gründe können ein zu flacher Gartenteich sein. Bei Sonneneinstrahlung wärmt sich das Wasser sehr schnell vollständig auf, was eine Algenblüte begünstigt. Direkt zu Beginn bei der Anlage des Teiches sollten Sie darauf achten, dass der Teich nicht in der vollen Sonne liegt, sondern auch schattige Stellen besitzt. Starke Regenfälle können Rasendünger oder nährstoffreiche Gartenerde ins Wasser spülen. Daher raten wir dazu, einen kleinen Graben um den Gartenteich anzulegen und den Rand zu erhöhen, damit der Dünger nicht in den Teich gespült wird. Anstatt handelsüblicher vorgedüngter Teicherde raten wir die Nutzung von Quarzkies.

Auswirkungen der Algenblüte auf den Teich

Wenn der Teich sich in eine grüne, unansehnliche Suppe verwandelt, sieht er nicht nur unästhetisch aus. Auch das biologische Gleichgewicht droht zu kippen. Zwar produzieren die Algen einen Sauerstoff-Überschuss. Wenn sie absterben, sinken sie zu Boden und werden zersetzt. Dabei wird sehr viel Sauerstoff verbraucht. Der Sauerstoffgehalt im Teich kann so stark sinken, dass die Fische ersticken. Unternehmen Sie nichts gegen die wachsenden Algen im Teich, kann das biologische System vollständig kippen und der vormals schöne Gartenteich verändert sich nach und nach in einen stinkenden Sumpf. An diesem Punkt haben es einfache Mittel sehr schwer und es bleibt nur noch die Möglichkeit einer vollständigen Sanierung des Teiches als Lösung übrig. Um dies zu vermeiden, gibt es vorbeugende Maßnahmen gegen eine Algenblüte wie auch Sofortmaßnahmen bei einer beginnenden Algenblüte. 

Maßnahmen bei einer Algenblüte

Eine Algenblüte ist leicht zu erkennen, wenn sich ein grüner Teppich im Wasser befindet. Dieser Teppich ist mit der Hand aus dem Wasser zu entfernen, doch dies ist nur eine kurzfristige Lösung, die eine Algenblüte auf lange Sicht nicht verhindert. Sie werden nicht um den Einsatz von Algenkiller herumkommen, um etwas gegen diese Algen zu machen. Die Mittel greifen gezielt in den Stoffwechsel der Algen ein. Einige verringern den Phosphatgehalt im Teich, so dass den Algen die Nährstoffgrundlage entzogen wird. Es gibt chemische Algenkiller sowie bioaktive Mittel. In den bioaktiven Substanzen ist aktiver Sauerstoff enthalten. Diese Mittel geben Sie direkt auf die Algenpolster, der aktive Sauerstoff greift die Algen an und zerstört diese. Als dritte Möglichkeit können spezielle Bakterien in den Teich gegeben werden, die die Algen zersetzen oder die Nährstoffe im Teichschlamm verstoffwechseln.
Der Teichfilter filtert die abgestorbenen Algenzellen am Ende aus dem Wasser gefiltert.

https://www.youtube.com/watch?v=fS91b49FSuY Oase TV Experteninterview zu Algenproblematik

Vorbeugende Maßnahmen gegen Algen

Maßnahmen sollten nicht erst ergriffen werden, wenn es im Teich zu einer Algenblüte gekommen ist. Durch vorbeugende Maßnahmen können Sie eine Algenblüte verhindern und das biologische System aufrechterhalten.
Es ist wichtig, die Nährstoffe im Teich in Balance zu halten, so dass kein Überangebot besteht. Bei Fischen im Teich muss darauf geachtet werden, diese richtig zu füttern. Geben Sie ihren Fischen nur so viel Futter, welches sie innerhalb weniger Minuten vertilgen. Im Handel gibt es verschiedene Futterqualitäten – es gibt sehr phosphatreiches Futter sowie phosphatarmes Futter. Wir empfehlen phosphatarmes Futter, damit Phosphat nicht in das Wasser gelangt.
Die richtige Teichtechnik unterstützt sie ebenfalls dabei. Ein Teichfilter filtert effektiv die Algen aus dem Wasser. Durch die richtigen Bakterienkulturen im Filter werden weiterhin überschüssige Nährstoffe verstoffwechselt, so dass kein Überangebot besteht. Es empfiehlt sich weiterhin die Kombination des Teichfilters mit UVC-Lampen. Diese imitieren UV-Licht, welches die DNA zerstört, so dass sich die Algen nicht vermehren können. Sobald Algen auf den Oberflächen zu sehen sind, sollten diese entfernt werden. Gehen Sie nicht  mit einem Rechen in den Teich, damit die Teichfolie nicht verletzt wird.
Weiterhin empfehlen wir eine regelmäßige Überprüfung der Wasserwerte. Befinden sich die Werte im Normbereich, brauchen sie sich keine Gedanken zu machen, denn dies bedeutet, dass sich der Teich in einem biologischen Gleichgewicht befindet.

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