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Entspanntes Wohnen mit einem Aquarium

Nach einem anstrengenden Tag zu Hause hinsetzen und dann mit den Blicken in ein Aquarium eintauchen, bietet Entspannung und Ruhe. Durch die Vielfalt an Beckengrößen und Aquarieneinrichtungen passt sich dieses kleine Ökosystem in jede Wohnung sehr gut ein. Zum Einrichten eines Aquariums wird ein wenig Geduld benötigt, um lange daran Freude zu haben.

Am Anfang ist die Aquarientechnik

Vor dem Einrichten des Beckens wird es an den gewünschten Platz gestellt und auf Dichtigkeit geprüft. Um ein funktionierendes Ökosystem in diesem Becken herzustellen, muss verschiedene Technik angebracht werden. Anfallende Abfallstoffe und Verunreinigungen werden über einen Filter aus dem Wasser entfernt. Die Fische, Pflanzen und Bakterien benötigen Sauerstoff, welcher über eine Aquarium-Pumpe in das Wasser eingebracht wird. Je nachdem, welche Fische gehalten werden sollen, wird ein Heizer benötigt, der das Wasser erwärmt. Im Vorfeld sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welche Fische Sie pflegen möchten und bei welche Temperaturen diese Tiere gehalten werden. Mit einem Thermometer können die Temperatur immer im Auge behalten werden. Zum Schluss kommt über das Becken eine Beleuchtung, um die Sonnenlichtstrukturen der Natur nachzustellen. Wer sich nicht so mit den einzelnen Elementen auskennt, kann im Handel komplette Aquariensets erwerben, in denen sich alle benötigten Komponenten befinden.

Schritt für Schritt zum kleinen Ökosystem im Aquarium

Ist der richtige Platz gefunden, kann das Becken eingerichtet werden. Zuerst wird der Bodengrund eingefüllt.  Als unterste Schicht kommt 2cm Floradepot, um die eingesetzten Pflanzen in den ersten Wochen mit allen benötigten Nährstoffen zu versorgen. Darüber kommen ca. 5cm Aquarienkies. Dekorative Wurzeln sowie Steine können platziert werden. Anschließend wird das Becken komplett mit Wasser aufgefüllt und die Teichtechnik wird installiert. Als nächstes kommt die Bepflanzung. Großwachsende Pflanzen kommen in den hinteren Teil des Beckens, während kleine Pflanzen in den Vordergrund gepflanzt werden. Bei der Platzierung sollte auf eine ausreichende Schwimmzone für die späteren Fische geachtet werden.

Ein wenig Geduld bis zum fertigen Aquarium

Dieses neu geschaffene Ökosystem benötigt einige Wochen, um einzufahren und ein Gleichgewicht herzustellen. Von verschiedenen Herstellern gibt es Wasseraufbereitungsprodukte, die diese Phase unterstützen. Wichtige Werte sind hierbei der pH-Wert und der Nitritwert. Die einzelnen Fische haben verschiedene Ansprüche an die Wasserwerte. Steht das Aquarium 2 Wochen, kann das Wasser bei einem Fachhändler getestet werden. Der kann Ihnen dann Auskunft geben, ob Sie schon Fische hineinsetzen können oder noch ein wenig warten müssen.

Wichtig für sauberes Wasser- der Aquarium Filter

Eine sehr wichtige Komponente in der Technik des Aquariums ist ein Filter. Der sorgt dafür, dass Abfallstoffe aus dem Wasser herausgefiltert werden und das Wasser eine gute Qualität hat. Durch die Arbeit des Filters wird erreicht, dass Tiere und Pflanzen gesund sind und gut gedeihen in dem kleinen Ökosystem.

Arbeitsweise des Filters

Es gibt verschiedene Filterarten, mit denen das Wasser gereinigt werden kann. Es gibt Innenfilter, die direkt im Becken angebracht werden und es gibt Außenfilter, wo nur die Schläuche sich im Wasser befinden. In beiden Arten befinden sich verschiedene Filtermaterialien im Filter. Es wird Wasser angesaugt und dann um die Filtermaterialien gespült, die die Schadstoffe aus dem Wasser herausfiltern. Auch Schmutzteilchen können auf diese Art aus dem Wasser entfernt werden. Des Weiteren wird durch das Ansaugen des Wasser und wieder heraussprudeln Bewegung und Strömung in das Becken gebracht, welches die Fische dankbar annehmen.

Prozesse im Filter

Es handelt sich hier nicht um reine mechanische Filter, sondern ein großer Teil der Wasserreinigung wird über die Arbeit von Bakterien erreicht, weshalb man auch von einem biologischen Filter sprechen kann. Bei den bakteriellen Vorgängen im Filter wird Sauerstoff verbraucht, so dass dieser Vorgang als aerober Abbau bezeichnet wird. Die Fische scheiden Stoffwechselprodukte aus. Dabei handelt es sich um Ammonium (NH4+), welches über die Kiemen in das Wasser abgegeben wird. Unter den Bakterien befinden sich Nitrifikanten, die das Ammonium über Nitrit (NO2-) in Nitrat (NO3-) umbauen. Denitrifizierende Bakterien nutzen wiederum das Nitrat für ihre eigene Energiegewinnung und Entfernen überschüssiges Nitrat aus dem Wasser. Eine regelmäßige Kontrolle des pH-Wertes im Wasser ist unterstützend notwendig. Steigt der pH-Wert über 7, kann das Ammonium in das sehr giftige Ammoniak (NH3)umgewandelt werden. Dieses wirkt sich negativ auf das Immunsystem und die Stressantwort der Fische aus. Die Bakterien können zwar Ammoniak ebenfalls zu Nitrat umbauen, doch zu große Mengen belasten das Ökosystem. Die Pflanzen wachsen sehr schlecht und es könnte zu einem Algenproblem kommen. Die einzelnen Stoffwechselkreisläufe befinden sich alle im Gleichgewicht.

Die Stoffwechselprozesse der Bakterien benötigen Sauerstoff, so dass über eine Pumpe immer genügend Sauerstoff in das Wasser eingebracht wird.

Wenn Sie die Wasserwerte immer im Blick haben und die Filter regelmäßig reinigen, haben Sie lange Freude an Ihrem Aquarium dank einer gute Wasserqualität.

 

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